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Gesetzliche Anerkennung der Osteopathie in Luxemburg

13/12/2017

“Die Regulierung des Berufs Osteopathie bietet zunächst einmal mehr Sicherheit für die Patienten. Absolute Priorität ist es, dass Patienten sich an gut ausgebildete Osteopathen wenden können. Ohne diese Regulierung kann sich jeder ohne weiteres Osteopath nennen. – Lydia Mutsch, Gesundheitsministerin in Luxemburg.

Gestern legte das Gesundheitsministerium den gesetzlichen Rahmen für die Einrichtung des Berufs Osteopath fest. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit der Luxembourg Association of Osteopaths (ALDO).

Was genau beinhaltet diese Regulierung?

  • Ausschließlich Masterdiplome, die zunächst vom Gesundheitsministerium genehmigt werden müssen, werden den Beruf des Osteopathen ausüben dürfen.
  • Alle anerkannten Osteopathen werden in ein Berufsregister aufgenommen.
  • Osteopathen werden verpflichtet, jährlich 40 Stunden Weiterbildung zu belegen.
  • In bestimmten Fällen darf der Osteopath erst nach einer vorab gestellten medizinischen Diagnose behandeln (z.B. bei Manipulation des Schädels, des Gesichts oder der Wirbelsäule bei Kindern, die jünger sind als sechs Monate).
  • Osteopathen werden verpflichtet, in bestimmten Fällen Patienten an einen Arzt zu überweisen (z.B. wenn die Symptome eine medizinische Behandlung erfordern).

Diese Punkte werden in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter spezifiziert und ausgeweitet; wir halten Sie hierüber weiter auf dem Laufenden.

Wenn Sie interessiert sind an den gesetzlichen Rahmen in anderen Ländern, besuchen Sie dann auf jeden Fall unsere Webseite: https://www.osteopathie.eu/de/osteopathie/rechtlicher-rahmen

 

Quellen: