Anamnese
Der Osteopath versucht im Patientengespräch zunächst Indizien für die Ursache der jeweiligen Beschwerden zu finden. Dabei sind frühere Beschwerden und die medizinische Vorgeschichte des Patienten unerlässliche Informationsquellen.
Klinische Untersuchung
Anschließend erstellt der Osteopath eine eigene klinische Diagnose: Durch gründliche manuelle Untersuchung des Patienten, beispielsweise mittels Beweglichkeits- oder neurologischer Tests, versucht er die Beschwerden und ihre Ursachen im Körper zu lokalisieren. Hilfreich können dabei die Ergebnisse früherer Untersuchungen und Röntgenbilder sein. Erst jetzt entscheidet der Osteopath, ob er den Patienten angemessen therapieren kann oder an einen Arzt verweisen muss.
Behandlungsstrategie
Kommt der Osteopath zu dem Schluss, dass eine osteopathische Behandlung hilfreich ist, erarbeitet er mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie. Diese stützt sich ausschließlich auf – meist sanfte – manuelle Techniken. Der Osteopath verschreibt keine Arzneimittel und macht auch von keiner invasiven Technik (z. B. Spritzen, Operationen) Gebrauch.
Ziel
Das Ziel der Behandlung besteht darin, ein besseres Gleichgewicht zwischen Struktur und Funktionen des Körpers herzustellen. Dabei behandelt der Osteopath nicht die Krankheit selbst, sondern versucht, die natürlichen Heilungsprozesse des Kranken zu fördern.